Am 6.1.1854 gründeten Adolph Kolping und Dekan Anton Santer den ersten und heute zugleich ältesten Verein der Stadt Meran, den katholischen Gesellenverein.
Bereits 10 Jahre später wurde von der Kolpingfamilie das Löwenwirtshaus im Zentrum von Meran (L.d.Vinci-Str.) erworben. Es war die Geburtsstunde des Gesellenhauses, in dem das Vereinshaus mit Theatersaal erbaut wurde. Zahlreiche Theateraufführungen, Festveranstaltungen und sportliche Aktivitäten wurden dort organisiert.
In den Jahren nach dem ersten Weltkrieg (1914 – 1918) wurde der Mangel an Wohnungen und Schlafstellen für Arbeiter, Angestellte und Handwerksgesellen immer spürbarer. Im Geiste von Adolph Kolping „die Nöte der Zeit zu erkennen“ wurde das St. Josef Hospiz erbaut, in dem viele Arbeiter und Handwerksgesellen Unterkunft fanden. Das Haus war auch beliebter Treffpunkt für kulturelle und sportliche Veranstaltungen, die vor allem von Jugendlichen und Berufstätigen besucht wurden.
Während des zweiten Weltkrieges und in den Folgejahren erhielt der Gesellenverein, wie alle deutschsprachigen Vereine, durch die faschistischen Repressalien einen schweren Rückschlag.
Ab 1951 erlebte das Vereinsleben einen neuen Aufschwung: die Theatergruppe bot zahlreiche Auftritte, eine Vielzahl von Feiern und Festveranstaltungen wurden organisiert.
Ab 1960 folgten Jahre der Ungewissheit: der Theatersaal wurde von der Behörde geschlossen; das Kolpinghaus entsprach nicht mehr den gesetzlichen Bestimmungen.
1979 entschloss man sich, das Kolpinghaus abzureißen und an gleicher Stelle ein neues zu errichten. Schon war die Planung abgeschlossen, als von der Südtiroler Landesregierung der Wunsch herangetragen worden war, das ex Hotel Regina in Obermais, Cavourstr. 101, (es wurde über viele Jahre von der Familie Hölzl geführt und nach der Optionszeit von einer Gesellschaft aus Triest übernommen), ein sehr beliebtes und bekanntes Meraner Stadthotel zu erwerben und im Gegenzug das alte Gesellenhaus zu veräußern.
Der Verein Kolpinghaus Meran fasste 1991 den mutigen Entschluß, das ex Hotel Regina anzukaufen. Bis die Planungsarbeiten abgeschlossen waren, wurde das Hotel als Unterbringung für die Senioren/innen des Untermaiser Altenheimes genutzt.
1999 erfolgte die Grundsteinlegung des heutigen Kolpinghauses und unmittelbar darauf der Aus- und Umbau. 2001 wurde das Kolpinghaus mit Hotel und Heim feierlich eröffnet. Heute umfasst das Kolpinghaus 28 Gästezimmer, 46 Studentenzimmer (insgesamt 143 Betten), 2 Kongressräume, eine Mensa, eine dem Adolph Kolping geweihte Kapelle, Schwimmbad, Taverne, hauseigene Bar, Dachterrasse, Aufenthaltsräume für Kinder und Jugendliche, Tiefgaragen.
Aufgrund bürokratischer Gegebenheiten wurde im Jahr 1985 der von der Kolpingfamilie unabhängige Verein „Kolpinghaus Meran“ gegründet, der Rechtsnachfolger des „Katholischen Gesellenvereins Meran“.
Der Verein Kolpinghaus Meran fasste 1991 den mutigen Entschluß, das ex Hotel Regina anzukaufen. Bis die Planungsarbeiten abgeschlossen waren, wurde das Hotel als Unterbringung für die Senioren/innen des Untermaiser Altenheimes genutzt.
1999 erfolgte die Grundsteinlegung des heutigen Kolpinghauses und unmittelbar darauf der Aus- und Umbau. 2001 wurde das Kolpinghaus mit Hotel und Heim feierlich eröffnet. Heute umfasst das Kolpinghaus 26 Gästezimmer, 48 Studentenzimmer (insgesamt 143 Betten), 2 Kongressräume, eine Mensa, eine dem Adolph Kolping geweihte Kapelle, Schwimmbad, Taverne, hauseigene Bar, Dachterrasse, Aufenthaltsräume für Kinder und Jugendliche, Tiefgaragen.
Aufgrund bürokratischer Gegebenheiten wurde im Jahr 1985 der von der Kolpingfamilie unabhängige Verein „Kolpinghaus Meran“ gegründet, der Rechtsnachfolger des „Katholischen Gesellenvereins Meran“. Dieser erwarb die Mehrheitsanteile der Hotel Regina GmbH welche in der Folge zur„Kolpinghaus Meran GmbH“ umbenannt wurde und 2005 mit dem Verein „Kolpinghaus Meran e.V.“ fussionierte.